Auf Dächer klettern? Ist das Parkour?

In Osnabrück ist letzte Woche ein 17-jähriger auf einem Kaufhausdach verunglückt und in einen Schacht gestürzt. Er und sein 14-jähriger Freund haben hier angeblich Parkour trainiert. (Hier findet ihr den Artikel). Der NDR hat uns nach einer Stellungsnahme gefragt und diese auch im Video verwendet.


Von solchen Aktionen distanzieren wir uns und machen unseren Mitgliedern auch klar, dass eine solche Aktion zum Ausschluss aus unserer Trainingsgruppe führen kann.


Das hat mit Parkour nichts zu tun (nennt sich Roofing). Es ist keine sportliche Leistung auf irgendwelche Dächer, Kräne, Häuser oder sonstigen Gebäude zu klettern. Denn das bekommen sogar unsportliche und untrainierte Person hin. Und mehrere Todesfälle in der Roofingszene beweisen auch, dass viele unkontrollierbare Faktoren eine Rolle spielen, die zum Absturz führen können.


Bei unserem Training stehen Sicherheit und Kontrolle im Vordergrund und der größte Teil des Trainings findet Bodennah statt. Neue Sprünge werden von den Teilnehmern gegenseitig ab gesichert. Beim Höhentraining achten wir darauf, dass nicht nur die Füße, sondern auch die Hände Kontakt zum Hindernis haben. Wie zum Beispiel beim Bouldern oder Klettern. 


Das Rennen auf Dächern oder rum springen in großer Höhe Widerspricht diesen Grundsätzen des Trainings und hat nichts mit können zu tun.


Wer es selber mal ausprobieren möchte oder Kinder hat, die das ganze kontrolliert lernen sollen, ist bei uns herzlich willkommen. 


Adrenalinjunkies, die nur Action suchen und denen Regeln egal sind, sind bei uns falsch!


Euer Parkour Team 


Hier geht es zum NDR Bericht.