WAS IST PARKOUR?

Parkour wird als die "Kunst der effizienten Fortbewegung" bezeichnet (fälschlicherweise oft mit Parcours, Parkouring oder auch dem Freerunning verwechselt).

 

Aus der Entwicklung der Methode Naturelle abgeleitet, geht es vorrangig um die optimale Hindernisüberwindung in jeder Umgebung mit minimalen Aufwand.

 

Die Kunst dabei ist, seine Bewegung der jeweiligen Situation kreativ anzupassen, unter Einschätzung des eigenen körperlichen Potenzials. Dabei geht es nicht darum, eine bestimmte Technik auf ein dazugehöriges Hindernis anzuwenden, sondern auch Faktoren wie das Eigene befinden, die Witterung, den Zustand des Hindernisses und alle weiteren inneren, wie äußeren Einflüsse zu berücksichtigen.

 

Parkour bekam seine Grundlagen in den Wäldern der Normandie und wurde auf den Straßen zwischen Betonschluchten weiterentwickelt.

Auch heute noch ist die beste Möglichkeit Parkour zu erlernen, raus zu gehen, sich eine kleine Mauer oder ein anderes Hindernis zu suchen und einfach auszuprobieren, wie man dieses auf verschiedene Arten überwinden kann.

 

Du hast natürlich auch die Möglichkeit einen Probemonat zu besuchen.

 

Es hat sich leider immer mehr durchgesetzt das Parkour in der Halle trainiert wird. Daran ist Grundsätzlich nichts auszusetzen, nur sollte der Ursprungsgedanke nicht vergessen werden und das Training in der Halle nur als begleitendes Training gesehen werden, um sich draußen sicherer zu fühlen. Wenn du an einem Hallentraining im Verein interessiert bist, findest du hier unsere Vereinsangebote.

 

Durch das Hallentraining und die Darstellung von Parkour in den Sensationspresse, werden auch immer mehr akrobatische Elemente aus dem Turnen, Capoeira und Tricking mit eingebaut. Das sollte man dann aber eher zum Freerunning zählen.

Dort steht nicht mehr die Effizienz der Bewegung im Vordergrund, sondern die freie kreative Bewegung in all seinen Facetten. Viele Parkourtechniken werden auch dort verwendet, aber mit eigenen Bewegungsabläufen erweitert.

 

Der Ursprungsgedanke der Flucht ist ein guter Indikator was Parkour ist und was nicht.

Alles was man auf der Flucht einsetzen würde, um schnell voran zu kommen, ohne unnötige Bewegungen oder zusätzliches Gefahrenpotenzial, ist zum Parkour zu zählen.

 

Hierbei geht es nicht um eine Wertung was besser oder schlechter ist, sondern um die Möglichkeit die beiden Bewegungsformen zu unterscheiden.

Quelle: www.youtube.com/user/l1consolable